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Liebe Fans des Blomberger Songfestivals,
wir freuen uns, das Programm des 18. Blomberger Songfestivals vorzustellen!
Anne Haigis und Plewka & Schmedtje machen auf ihren Touren Station in Blomberg! Die Fans handgemachter Musik erwartet auch in diesem Jahr ein Hammerprogramm, das in seiner Dichte und Vielseitigkeit einmalig ist!
Karten gibt es im Vorverkauf bei Blomberg Marketing Tel. 05235 / 5028342 und online unter www.nw.de/events

Mehr Details zum Programm
Eröffnet wird das 18. Blomberger Songfestival von Volkwin Müller & Uli Kringler. Die beiden Vollblutmusiker spielen vollkommen neue Interpretationen ausgewählter Springsteen-Klassiker. Sie reduzieren die Stadionhits auf einen intensiven Kern und legen das Wesentliche an den Songs frei. Die Beiden umgarnen die Lieder mit ihrer üblichen Intensität und bezaubern die Zuhörer durch deren intime Instrumentierung, wodurch die Songs vom „Boss“ jedem Zuschauer ganz nahekommen. Im Zusammenspiel
ergänzen sich der Sänger und Gitarrist Volkwin Müller und der Gitarrenvirtuose Uli Kringer hervorragend und schaffen es in Sekunden, die Herzen des Publikums zu berühren. Der Festivalfunke wird garantiert auch in diesem Jahr direkt mit dem Opener überspringen. Die Musiker haben die Songs diesen Sommer in Hamburg aufgenommen. Entstanden ist ein wunderschönes Tributalbum mit Springesteen-Songs, welches exklusiv auf dem Songfestival vorgestellt wird!  Mehr www.volkwin.de

©Hans_Grünthaler

Danach übernimmt Philip Bölter die Bühne im Kulturhaus. Bölter entfaltet eine klangliche Dichte, die überrascht. So schrieb die Münsterland Zeitung über ihn: „Bölter liefert eine Ein-Mann-Show ab, die seinesgleichen sucht – gelegentlich scheint es, als hätte er mehr als zehn Finger“. Er erreicht sein Publikum nicht über Effekte, sondern über Substanz. Seine Auftritte sind geprägt von einem tiefen musikalischen Verständnis und der Fähigkeit, einen Raum allein mit Ausdruck und Persönlichkeit zu füllen. Mehr: www.boelter-band.de

Pressefoto Jan Rüther

Blomberg ist Teil der „RauchZart-Tour“ von Anne Haigis. Dieser Titel ist Programm, denn treffender könnte man eine der prägnantesten deutschen Rockstimmen nicht beschreiben. Von rauchig bis zart, von druckvoll bis feinsinnig gibt es kaum ein Register, das Anne Haigis mit ihrer voluminösen Stimme nicht auszufüllen vermag. Auch nach meh rals 40 Jahren „on stage“, nach 16 Studio- und Live-Alben, zahlreichen Solo- und Gemeinschaftsprojekten brennt Anne Haigis für die Bühne, für ihr Publikum, für ihre Songs, die zu Lebensliedern wurden. Mehr: www.anne-haigis.de

©Anne de Wolff

Der Festivalsamstag beginnt mit Jon Flemming Olsen. Mit „Texas Lightning“ war er beim Eurovision Song Contest – und kam mit Gold, Platin und dem Nr. 1 Hit „No No Never“ zurück. Den Cowboyhut hat der Musiker und Schaupieler („Dittsche“, WDR) längst abgelegt. Über seine Lieder sagt selbst Reinhard Mey: „Ich wünschte, es gäbe noch Radiostationen, die so etwas spielen“. Live erlebt man den Musiker als beeindruckende One-Man-Band und als einen Entertainer, der den schwierigen Spagat zwischen Tiefe und Leichtigkeit versteht. Im Gepäck sein brandneues, viertes Album „Haus der Liebe“. www.jfolsen.de

Bild: Cora Stern

Wenn der 2m-Hüne Michael van Merwyk die Bühne betritt, seine alte Resonator-Gitarre mit dem Slide spielt und mit seiner warmen, satten Stimme seine Songs & Stories über das Auf und Ab im Leben, Kaffee, leckeres Essen und die Liebe singt, spielen Genregrenzen keine Rolle. Seit 1984 ist er international erfolgreich unterwegs und tourt regelmäßig durch ganz Europa. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, gewann die „German Blues Challenge“ und belegte mit seiner Band als erster Europäer den zweiten Platz bei der International Blues Challenge in Memphis /USA. Mehr: www.bluesoul.de

Den Festivalabschluss bilden Jan Plewka &  Marco Schmedtje, die bereits mit „Between the Bars“ und „Between the 80’s“ in den letzten Jahren mit zahlreichen ausverkauften Shows ihr Publikum verzauberten. In 2026 kommen sie mit dem Programm „Between the Lights“ inkl. neuer EP zurück auf die Bühnen und machen Station in Blomberg! Inhaltlich beschäftigen sie sich dabei mit Liedern über den Tod, aber natürlich nicht, ohne auch die heiteren Momente zu feiern! Bei Interpretationen von u.a. „Killing me Softly“, „The End“ oder „Wonderful Life“ wird Mitsingen ausdrücklich erwünscht. So ist ihr Konzert am Ende eine Einladung an das Leben. Mehr: www.jan-plewka.de und www.marcoschmedtje.de
Die Stadt Blomberg, Blomberg Marketing, die Volksbank Ostlippe als Hauptsponsor, Volkwin Müller als musikalischer Leiter sowie das gesamte Songfestival-Team freuen sich auf zwei einmalig intensive Abende, bei denen handgemachte Musik regelrecht gefeiert wird.

Liebe Festivalfreundinnen und Festivalfreunde, das 17. Blomberger Songfestival ist  Geschichte. Wir freuen uns über diesen tollen Nachbericht einer begeisterten Besucherin:

Das 17. Blomberger Songfestival setzt einen Maßstab

Das Blomberger Songfestival 2025 setzte einen Maßstab: Zwei Nächte voller musikalischer Integrität, emotionaler Tiefe und künstlerischer Vielfalt. Es bewies, wie lebendig eine Region sein kann, wenn Musik ernst genommen wird – und wie wichtig Plattformen sind, die handgemachte Musik in den Mittelpunkt stellen. In Blomberg wurde nicht einfach ein Event abgehalten – hier wurde Kultur gestaltet, erlebt und gefeiert.

Die Auswahl der Acts zeigte einen idealen Mix: etablierte Künstler, die für Qualität stehen, zusammen mit jenen, die neue Impulse setzen. Die Vielfalt – von Blues über Folk bis Pop und Singer/Songwriter – machte das Festival zu einem Erlebnis für Musikliebhaberinnen und -liebhaber unterschiedlichster Präferenzen.
Zudem trug die intime und dennoch professionelle Atmosphäre der „Alten Meierei“ dazu bei, dass sich Publikum und Künstler ganz auf die Musik einlassen konnten – und so entstand ein Abend, der zwar öffentlich war, aber dennoch persönliche Resonanz erzeugte.

Zwei ausverkaufte Abende, mitreißende Musik und eine unvergleichliche Atmosphäre – das Blomberger Songfestival 2025 zeigte erneut, warum es zu den kulturellen Highlights der Region gehört. In der historischen „Alten Meierei“ erlebten die Besucherinnen und Besucher ein Programm, das an Vielfalt, Qualität und Gefühl kaum zu überbieten war.

Freitag: Ein stimmungsvoller Auftakt

Den Auftakt gestaltete Volkwin Müller, der unterstützt von Uli Kringler die Bühne betrat. Mit gefühlvollen Texten, warmem Gitarrensound und charismatischer Bühnenpräsenz eröffnete er das Festival auf eindrucksvolle Weise mit seiner Samtstimme. Das harmonische Zusammenspiel der beiden Musiker sorgte gleich zu Beginn für eine besondere Atmosphäre – ruhig, ehrlich und nah am Publikum.

Im Anschluss präsentierte Richie Arndt eine kraftvolle Mischung aus Blues und Emotion. Seine raue, gleichzeitig sanfte Präsens und das präzise Gitarrenspiel ließen spüren, wie viel Herzblut in jedem Song steckt.

Der Höhepunkt des Abends kam mit Stoppok solo feat. Tess Wiley – ein musikalisches Duo, das mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Folk, Rock und Country die Zuhörer bannte. Stoppok, schaffte es spielend mit seinen ehrlichen Texten und seinem trockenen Humor, das Publikum zwischen Lachen, Nachdenken und Mitgrooven hin- und herzuschicken. Tess Wiley ergänzte ihn dabei perfekt: Ihre klare, kraftvolle Stimme und das feine Gespür für Harmonien verliehen den Songs eine ganz eigene Tiefe.

Besonders beeindruckend war die musikalische Leichtigkeit, mit der die beiden sich die Bühne teilten – ob bei rockigen Nummern mit augenzwinkernder Gesellschaftskritik oder bei stilleren Momenten, in denen STOPPOK seine poetische Seite zeigte. Das Publikum dankte es mit stehenden Ovationen und anhaltendem Applaus – ein würdiger Abschluss des ersten Festivalabends.

Samstag: Frauenpower und Gänsehaut pur

Am zweiten Abend stand Sarah Lesch im Mittelpunkt. Mit eindrucksvollen Texten, klarer Haltung und einer unfassbar warmen Stimme, die sich in ungeahnte Lautstärke verwandelte, begeisterte die zierliche Künstlerin mit enormer Bühnenpräsenz. Unterstützt von dem grandiosen Gitarristen Philipp Wiechert entfaltete sie einen Klangkosmos zwischen Poesie und Punk, der niemanden unberührt ließ.

Eigentlich war auch Alexandra Janzen angekündigt, doch krankheitsbedingt musste sie absagen. Für sie sprang kurzfristig Christina Lux ein – ein Glücksfall für das Publikum. Mit ihrer feinen, charismatischen Stimme, ihrer charmanten Art und virtuosem Gitarrenspiel schuf sie eine intime, fast magische Stimmung.

Den Abend eröffnete Robert Carl Blank, der mit seiner Mischung aus Folk, Americana und Blues sofort eine warme, vertraute Atmosphäre entstehen ließ. Speziell das letzte Lied in diesem Abendprogramm überzeugte. Er trat vor die Bühne und intonierte völlig ohne Strom einen Song zum Dahinschmelzen.

Atmosphäre und Organisation

Neben der hochkarätigen musikalischen Besetzung überzeugte auch die Organisation. Das engagierte Songfestival-Team unterstützt von der AG Kultur von Blomberg Marketing sorgte für reibungslosen Ablauf, stimmungsvolle Beleuchtung und hervorragende Akustik. Die Nähe zwischen Künstlern und Publikum machte den besonderen Zauber des Festivals aus – jeder Ton, jedes Wort, jede Geste fand Resonanz.

Für alle, die dabei waren: Ein Abend, den man nicht so schnell vergisst. Für alle, die es verpasst haben: Eine deutliche Ansage: Das darf man 2026 nicht verpassen. Das nächste Blomberger Songfestival findet am 6. und 7. November 2026 statt!

Euer Songfestival-Team

 

Bilder: verasfotowelt